28.10.2011

Münsterliche Zeitung "Die Welt des Weines an einem Ort"

Pressestimmen

EMSDETTEN. Über 150 unterschiedlichste Weine aus den verschiedensten Anbauregionen der Welt an einem Ort probieren - das geht im Normalfall nur auf Handelsmessen. Oder beim Emsdettener Weinforum, das am morgigen Samstag seine mittlerweile siebte Auflage feiert.

 „Wir kommen mit der Verschiebung auf den Samstag einem immer häufiger geäußerten Wunsch der Besucher nach", erzählt Weinland-Inhaber und Forum-Ideengeber Werner Homann. Um der Messe einen gemütlicheren Charakter zu verleihen, wird im extra leer geräumten Getränkelager ein Rundlauf mit Ständen entstehen, „das ganze soll eine Art Marktplatz-Charakter bekommen", berichtet Weinfachberater Joachim Jungbluth, der die Idee zum Weinforum vor sechs Jahren mit geboren hat.

Was bleibt: Auch in diesem Jahr werden wieder hunderte Weinfreunde aus der ganzen Region erwartet. Und die dürfen sich auf ein außergewöhnliches „Tasting" freuen, das dennoch genügend Raum für einen Plausch unter Weinfans oder eine Fachsimpelei mit den Erzeugern bieten soll.

Denn wieder werden Winzer und Gutsvertreter den Weg nach Emsdetten antreten, darunter Balthasar Ress aus dem Rheingau, der wie das Weingut Bernhart aus der Pfalz der Elite der deutschen Erzeuger, dem „Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP)", angehört.

Thore Eimermann vom Domtalhof erläutert seine Weine, Heinz Hausgnost vom Stift Kloster Neuburg schaut aus Wien vorbei, der gerade in jüngster Zeit viel beachtete Jürgen Landmann reist aus Freiburg an. Auch Frankreich, Italien oder die Neue Welt, die Weine aus Übersee, sind vertreten: Knackige Sauvignons von der Loire können ebenso probiert werden wie kraftvolle Rote aus Apulien.

„Mit dem ,Peppermint Paddock' präsentieren wir zudem einen der vielleicht ungewöhnlichsten Weine überhaupt", erzählt Wein-Fachmann Thomas Schwarte -denn bei dem „Sparkling Shiraz" handelt es sich um einen roten Sekt aus der australischen Leitrebsorte.

Um 19 Uhr endet das Weinforum, dann schließen aber nicht die Pforten. „Dann kann in geselliger Runde der ein oder anderen Tropfen nachverkostet werden", kündigt Werner Homann an. chb